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Linux wird i.d.R. in sog. Distributionen angeboten. Eine Distribution ist grob gesagt eine Zusammenstellung von Programmen. D.h. zum eigentlichen „Linux“, dem Kernel, werden die GNU-Tools hinzugefügt und dann, je nach Distributor, verschiedene weitere Programme, Werkzeuge, Bibliotheken, Oberflächen, Kernelpatches etc., von denen der Distributor meint, es ergebe eine gelungene Mischung, um vernünftig mit seinem Linux arbeiten zu können.
Der Begriff Distribution1) bezieht sich also zum einen auf den Kernel, den Betriebssystemkern, zum anderen auf das GNU-Betriebssystem, welches den Kernel nutzt. Hinzugefügt sind in der Regel zusätzliche Komponenten, je nach Ausrichtung und Verwendungszweck der Distribution - Desktopumgebungen, E-Mail-Programme, Textverarbeitungen, Server … . Diese Komponenten werden zusammen mit der Distribution auf Datenträgern (meist mehrere CDs oder DVDs) oder zum Download angeboten. Eine Übersicht über die Eigenschaften vieler Distributionen findest du auch hier in der Pengupedia im Artikel Linux Distributionen.