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Der sog. Linux-Dreisatz wird benötigt, um Software, die im Quelltext vorliegt, zu kompilieren und damit zu installieren. Oft ist das Archivformat tar.gz oder tar.bz.
tar xvzf name.tar.gz <enter> cd name <enter> **./configure** <enter> **make** <enter> su <enter> <root-passwort> <enter> **make install** <enter> exit <enter>
Dann kann das Programm mit
name <enter>
gestartet werden.
Statt make install kann auch
checkinstall
verwendet werden (das Programm checkinstall muss installiert sein).
In den meisten Fällen ist es sinnvoll, sich die Dateien README und INSTALL im entpackten Verzeichnis anzusehen. Es empfiehlt sich auch ./configure –help auszuführen, um zu sehen, ob es irgendwelche wichtigen Parameter oder ähnliches gibt.
So sollte bei der Installation von KDE-Programmen am besten mit –prefix gearbeitet werden. Bei SuSE ist das KDE-Verzeichnis /opt/kde3, bei Debian-Systemen z.B. /usr. Der Aufruf würde dann wie folgt lauten.
./configure --prefix=/usr BZW:./configure --prefix=/opt/kde3
Wird kein Prefix angegeben, wird i.d.R. nach /usr/local installiert (und KDE findet man dort äußerst selten).